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Die Beschreibung der einzelnen Ebenen der Ontologischen Achse

In Ontologische Achse on 26. Februar 2012 at 12:39

Die zwölf Ebenen der Ontologischen Achse gliedern sich in drei grobstoffliche bzw. physische (unten), in vier feinstoffliche bzw. metaphysische (in der Mitte) und fünf rein spirituelle bzw. transphysische Bewußtseinsebenen (oben) auf. Die höchste Bewußtseinsebene der Ontologischen Achse (9. Dimension, allbewußte Polarität) ist die Bewußtseinsebene des kosmischen Allbewußtseins, welche als geistiger Quell allen Bewußtseins und aller Schöpfung jenseits von Raum und Zeit besteht und sämtliche Geschehnisse der Wirklichkeit aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und damit auch alle raum-zeitlichen, diesseitigen Erscheinungsformen in geistiger Form enthält („Akashachronik“). Diese absolute Instanz allbewußten Geistes ist das Dasein des himmlischen All-Vaters, der das transzendente, kollektive Kosmische Selbst allen Seins ist und mit seinem ätherischen (geistigen) Bewußtseinslicht die gesamte Schöpfung – das Dasein der göttlichen All-Mutter – durchdringt.

(Anmerkung: Ohne das Dasein der raumzeitlichen materiellen Erscheinungswelt, der göttlichen All-Mutter [= immanenter Gottesaspekt], wäre das transzendente Dasein des himmlischen All-Vaters ohne jeglichen Sinn, weil die Schöpfung ansonsten nicht möglich wäre – beide bedingen sich im Rahmen des absoluten Schöpfungsprinzips gegenseitig! Der All-Vater ist in der All-Mutter [in den Erscheinungen der Schöpfung immanent allgegenwärtig], ebenso wie die All-Mutter im All-Vater [potentiell in transzendenter Weise] ist.)

Der allbewußte kosmische All-Vater ist über alle Zeiten im Entstehen, Werden und Vergehen aller Schöpfung gegenwärtig, er erfährt sich in ihren Erscheinungsformen und Prozessen selbst. Der kosmische All-Vater ist in allem, was ist, er ist alles, was einst war, was ist und was jemals sein wird, er ist mit allem eins – er ist die absolute Subjektivität (die Einheit von Subjekt und Objekt) und die absolute Individualität (das absolute ungeteilte Eine). In den esoterischen Wissenschaften wird die Bewußtseinsebene des kosmischen Allbewußtseins (All-Vater) auch als kosmisches Akashafeld bzw. als Akashachronik bezeichnet (Akasha = Äther = Geist), das alle Informationen des Universums aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft enthält. Alles Existierende, der gesamte Schöpfungsprozeß mit all seinen vielfältigen geistigen und materiellen Erscheinungsformen, ist Ausdruck des Denkens, Fühlens und Wollens dieser absoluten Instanz allbewußten Geistes, des kosmischen Allbewußtseins, welcher der All-Vater ist.

Die Bewußtseinsebene des allbewußten kosmischen Allvaters (des kosmischen Allbewußtseins) ist die Basis unseres Ich-Bewußtseins (das Kosmische Selbst), sie ist der von den Gefühlsstürmen des Alltagsdaseins freie, unzerstörbare, wie ein Fels in der Brandung stehende Punkt in unserem tiefsten Innern, der als strahlender Juwel das ruhende Zentrum unseres Bewußtseins bildet. Diese höchste Bewußtseinsebene (9. Dimension) ist der kosmische Pol der Ontologischen Achse, an dem alle einzelnen Seelen miteinander in einem Punkt verschmelzen. Dieser Punkt ist der dynamische spirituelle Mittel- und Ausgangspunkt aller sichtbaren wie auch aller unsichtbaren Schöpfung.

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Ontologische Aufschlüsselung der Atlantischen Weltensäule

In Irminsul, Ontologische Achse on 26. Februar 2012 at 12:17

Der universal gültigen Wirklichkeit im Spannungsfeld der Polarität von Geist und Materie (Himmel und Erde) – das die atlantische Weltensäule als Symbol der Weltenseele darstellt – liegt eine absolute, allgemein gültige Ordnung als absolute Seinsgrundlage zugrunde, die alles Offenbarte und auch alles Verborgene durchdringt, zu der alles Relative in einer bestimmbaren Beziehung steht und die für alles Sein als wahres Maß und oberstes Gesetz gültig ist! Wie Platon überliefert, haben schon die alten Atlanter ihre Gesetze von der Heiligen Weltensäule abgeleitet, sie standen daher darauf geschrieben.

Im Spannungsfeld der Geist-Materie-Polarität liegt das größte Geheimnis der Schöpfung als ein einfacher Meßstab verborgen, hier finden wir das Maß aller Dinge, das seit Urzeiten den Inhalt der großen Mysterien bildet! Dieses Maß läßt sich auf einfache Weise philosophisch aus der Beziehung der beiden Pole von Geist und Materie (Himmel und Erde) ableiten, es ist nichts anderes als die aufgegliederte Verbindungsachse zwischen diesen beiden gegensätzlichen Polen der Wirklichkeit – die Geist-Materie-Polarität birgt es als Meßstab der Wirklichkeit in sich!

Dank des Privilegs des Überblicks über viele Jahrtausende Kultur-, Religions- und Philosophiegeschichte sowie der Erkenntnisse der neueren Mythen-, Seelen- und Bewußtseinsforschung (seit C.G. Jung) um das innere seelisch-geistige Wesen der Menschennatur ist es heute möglich, auch die kultischen Figuren und Symbole (All-Vater, All-Mutter, Jahresgott, Sonne, Mond, Himmel, Erde usw.), die im nordischeuropäischen Raum seit frühester Zeit neben der Weltensäule (Sonnensäule, Himmelsstütze, Irminsul, Yggdrasil) religiöse Verehrung finden, ontologisch zuzuordnen, so daß sich das Gott-, Welt- und Menschenbild unserer atlantisch-germanischen Vorfahren in einer zeitgemäßen, wissenschaftlichphilosophischen Form herausarbeiten läßt.

Vorbedingung dafür ist jedoch das Vorhandensein des grundlegenden Weltengerüsts, d.h. die Erarbeitung der tatsächlichen ontologischen Struktur der Weltenseele (Ontologie = die Wissenschaft vom Sein und dessen dimensionalen Aufbau).

Mit der Erkenntnis der drei kosmischen Urprinzipien ist es nun möglich, das urnordische Heiligtum der Weltensäule (Weltenseele) ontologisch weiter aufzuschlüsseln und in seiner gesamten dreigliedrigen Struktur darzustellen. Hierbei gilt es jedoch zu berücksichtigen, daß die grundlegende dreigliedrige Struktur des Geist/Körper/Seele-Prinzips, die sich in allen Erscheinungen der Schöpfung widerspiegelt, immer durch eine übergeordnete vierte Kategorie geistig-informativer Art ergänzt wird, welche diese dreieinige Struktur als ihre drei Erscheinungsweisen, ihre drei Phasen oder dgl. enthält.

So, wie sich die nordischen Götterwelten und alle Ablegerreligionen der nordisch-atlantischen Sonnen- und Säulenreligion in jeweils drei archetypische Götter aufgliedern, von denen immer einer für die qualitativen Attribute des Vater-Gottes (Wille-Macht-Aspekt), der Mutter-Göttin (Weisheits- bzw. Fruchtbarkeitsaspekt) und des Sohn-Gott (Liebes- bzw. Kohärenzaspekt) steht, so finden sich die Archetypen des kosmischen Dreiklangs auch im Wesen der Familie in Form von Vater, Mutter und Kind wieder. Wobei hier die Idee und das Wesen der Familie die vierte, übergeordnete Kategorie bildet und als Vierheit die Ganzheit bzw. die Einheit ausmacht – das Ganze ist mehr als die Summe seiner (drei) Einzelglieder!

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Allgemeines zur Ontologischen Achse

In Ontologische Achse on 23. Februar 2012 at 17:47

 Wer sich zum erstenmal mit der Ontologischen Achse auseinandersetzt, mag sich fragen, was es zu bedeuten hat, daß darauf die drei unteren Ebenen nicht mit Zahlen, sondern mit den Symbolen der drei grundsätzlichen Zustandsformen des Lichts gekennzeichnet sind.

Die drei unteren, grobstofflichen Ebenen sind deswegen nicht mit Zahlen, sondern mit den Symbolen der drei grundsätzlichen Zustandsformen des Lichts gekennzeichnet, weil es sich bei der Ontologischen Achse (die ja insgesamt die Struktur des gesamten ontologischen Wirklichkeitsspektrums darstellt) um eine aufgefaltete Ordnungsstruktur eines einzigen dreieinigen kosmischen Wirklichkeitsprinzips handelt und daher alle neun Bewußtseinsdimensionen in den drei grobstofflichen Ebenen (die für die dreieinige Wesensgestalt des Lichts stehen) enthalten sind. In diesem Wirklichkeitsprinzip bilden die neun Bewußtseinsdimensionen mit den drei unteren, grobstofflichen Ebenen (in der Zahlenanordnung des nach rechts auf die Seite gekippten Magischen Quadrats – siehe weiter unten) eine untrennbare Einheit, die sowohl materieller als auch geistiger Natur ist. (Anmerkung: In diesem Zusammenhang ist in Erinnerung zu rufen, daß die Quantenphysiker schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts nachgewiesen haben, daß es in der gesamten grobstofflichen Welt des materiellen Universums – Naturreich, Physis – keinerlei Materie im Sinne der „klassischen“ Physik gibt, sondern jegliche Materie allein aus Verdichtungsstufen des Lichts zwischen Welle- und Teilchenaspekt besteht).

Die hier darstellte Ordnung des universellen Seelenprinzips (Ontologische Achse) veranschaulicht also den fundamentalen ontologischen Zusammenhang, daß sich die gesamte geistige Welt im zeitlichen Ablauf in der grobstofflich-physischen Welt des materiellen Universums bzw. in der raum-zeitlichen Wirklichkeit des irdischen Lebens – das Göttliche in der Schöpfung – widerspiegelt. (Anmerkung: In der Darstellung der Ontologischen Achse befindet sich daher zwischen dem Informationskörper und dem Astralkörper eine sogenannte Spiegelebene – siehe Doppellinie). Dieser essentielle ontologische Zusammenhang, mit dem die Ontologische Achse die untrennbare Einheit von geistiger und materieller Welt versinnbildlicht, stellt die bedeutendste ontologische Erkenntnis dar, die es im Rahmen des Studiums der Ontologischen Achse und in der Ontologie zu verstehen und zu verinnerlichen gilt! – dadurch wird der Dualismus, d.h. die Trennung von Mensch und Gott bzw. von irdischer und himmlischer Welt in der Ontologie überwunden.

Durch die Darstellung dieses fundamentalen ontologischen Zusammenhangs unterscheidet sich die Ontologische Achse fundamental von allen anderen bisher bekannten ontologischen Wirklichkeitsmodellen und symbolisiert unter Berücksichtigung des zyklischen In- und Evolutionsprinzips in idealer ontologischer Weise die drei essentiellen Grundannahmen, die dem Gott-, Menschen- und Weltbild und damit der Geistigkeit unserer atlantisch-germanisch-deutschen Vorfahren zugrunde liegen:

 

1. die Grundannahme einer absoluten Gottheit, welche in der gesamten Schöpfung gegenwärtig ist (Göttlichkeit von Mensch und Natur);

2. das Bestreben, den Himmel (das Ideal) auf Erden zu verwirklichen;

3. der nordische Wiedergeburtsglaube.

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