Einigkeit und Recht und Freiheit

Ontologische Aufschlüsselung der Atlantischen Weltensäule

In Irminsul, Ontologische Achse on 26. Februar 2012 at 12:17

Der universal gültigen Wirklichkeit im Spannungsfeld der Polarität von Geist und Materie (Himmel und Erde) – das die atlantische Weltensäule als Symbol der Weltenseele darstellt – liegt eine absolute, allgemein gültige Ordnung als absolute Seinsgrundlage zugrunde, die alles Offenbarte und auch alles Verborgene durchdringt, zu der alles Relative in einer bestimmbaren Beziehung steht und die für alles Sein als wahres Maß und oberstes Gesetz gültig ist! Wie Platon überliefert, haben schon die alten Atlanter ihre Gesetze von der Heiligen Weltensäule abgeleitet, sie standen daher darauf geschrieben.

Im Spannungsfeld der Geist-Materie-Polarität liegt das größte Geheimnis der Schöpfung als ein einfacher Meßstab verborgen, hier finden wir das Maß aller Dinge, das seit Urzeiten den Inhalt der großen Mysterien bildet! Dieses Maß läßt sich auf einfache Weise philosophisch aus der Beziehung der beiden Pole von Geist und Materie (Himmel und Erde) ableiten, es ist nichts anderes als die aufgegliederte Verbindungsachse zwischen diesen beiden gegensätzlichen Polen der Wirklichkeit – die Geist-Materie-Polarität birgt es als Meßstab der Wirklichkeit in sich!

Dank des Privilegs des Überblicks über viele Jahrtausende Kultur-, Religions- und Philosophiegeschichte sowie der Erkenntnisse der neueren Mythen-, Seelen- und Bewußtseinsforschung (seit C.G. Jung) um das innere seelisch-geistige Wesen der Menschennatur ist es heute möglich, auch die kultischen Figuren und Symbole (All-Vater, All-Mutter, Jahresgott, Sonne, Mond, Himmel, Erde usw.), die im nordischeuropäischen Raum seit frühester Zeit neben der Weltensäule (Sonnensäule, Himmelsstütze, Irminsul, Yggdrasil) religiöse Verehrung finden, ontologisch zuzuordnen, so daß sich das Gott-, Welt- und Menschenbild unserer atlantisch-germanischen Vorfahren in einer zeitgemäßen, wissenschaftlichphilosophischen Form herausarbeiten läßt.

Vorbedingung dafür ist jedoch das Vorhandensein des grundlegenden Weltengerüsts, d.h. die Erarbeitung der tatsächlichen ontologischen Struktur der Weltenseele (Ontologie = die Wissenschaft vom Sein und dessen dimensionalen Aufbau).

Mit der Erkenntnis der drei kosmischen Urprinzipien ist es nun möglich, das urnordische Heiligtum der Weltensäule (Weltenseele) ontologisch weiter aufzuschlüsseln und in seiner gesamten dreigliedrigen Struktur darzustellen. Hierbei gilt es jedoch zu berücksichtigen, daß die grundlegende dreigliedrige Struktur des Geist/Körper/Seele-Prinzips, die sich in allen Erscheinungen der Schöpfung widerspiegelt, immer durch eine übergeordnete vierte Kategorie geistig-informativer Art ergänzt wird, welche diese dreieinige Struktur als ihre drei Erscheinungsweisen, ihre drei Phasen oder dgl. enthält.

So, wie sich die nordischen Götterwelten und alle Ablegerreligionen der nordisch-atlantischen Sonnen- und Säulenreligion in jeweils drei archetypische Götter aufgliedern, von denen immer einer für die qualitativen Attribute des Vater-Gottes (Wille-Macht-Aspekt), der Mutter-Göttin (Weisheits- bzw. Fruchtbarkeitsaspekt) und des Sohn-Gott (Liebes- bzw. Kohärenzaspekt) steht, so finden sich die Archetypen des kosmischen Dreiklangs auch im Wesen der Familie in Form von Vater, Mutter und Kind wieder. Wobei hier die Idee und das Wesen der Familie die vierte, übergeordnete Kategorie bildet und als Vierheit die Ganzheit bzw. die Einheit ausmacht – das Ganze ist mehr als die Summe seiner (drei) Einzelglieder!

Diese übergeordnete vierte Kategorie stellt einen zu verwirklichenden geistigen Plan oder eine Uridee, eine ideale Entwicklungsmöglichkeit oder einen Weg, einen tieferen Sinn oder das, was das Ganze ausmacht – eine Blaupause des Bedeutungsinhaltes – dar. Hier einige Beispiele:

 

Übergeordnete 4. Kategorie

Vater-Archetyp

Heiliger-Geist-Archetyp

Mutter-Archetyp

Brahman

Shiva

Vishnu

Brahma

Kosmos

Logos

Eros

Ethos

Ägyp. Götterwelt

Osiris

Horus

Isis

Germ. Götterwelt

Asgard

Wotan

Midgard

Wili

Helheim

Weh

Astralkörper

Informationskörper

Energiekörper

Materiekörper

Familie

Vater

Kind

Mutter

Grundfarben

Blau

Rot

Gelb

Aggregatzustände

Gasförmig

Flüssig

Fest

Zeitspektrum

Zukunft

Gegenwart

Vergangenheit

Dasein/Leben

Geist

Seele

Körper/Materie

Empfindungen

Wollen

Fühlen

Denken

Wahrnehmungs-, bzw. Bewußtseinskräfte

Ahriman, Außenweltwahrnehmung

Christus, Einheitsbewußtsein

Luzifer, Innenweltwahrnehmung

Kosmische Intelligenz

Kopfintelligenz, Intellekt, Verstand

Herzintelligenz, Intuition, Eingebung

Bauchintelligenz, Instinkt, Vernunft

Kosmische Urkräfte

Kraft/Wille

Liebe

Weisheit

Sozialer Organismus

Wirtschaftsleben

Rechtsleben

Kulturleben

Drei Keimblätter

Ektoderm

Mesoderm

Entoderm

Biologische Systeme

Nervensystem

Rhythmussystem

Stoffwechselsystem

Psychische Erfahrungsebenen

Mental-Bewußtsein

Emotional-Bewußtsein

Trieb-Bewußtsein

Gott

All-Vater

Heiliger-Geist

All-Mutter

Assimilationsprozeß

Sonnenlicht

Wasser

Kohlendioxid

Gunas der Pakriti

Tamas

Sattva

Rajas

Die Tridoshas (drei Bioenergien)

Vata-Dosha

Kapha-Doscha

Pitta-Dosha

Materie (in der Zeitlichkeit)

Raum

Energie

Masse

Grundsätzliche Weltanschauungskategorien

Exoterik

Kosmoterik

Esoterik

 

 

In der dreigliedrigen Daseinstruktur liegt also auch eine Viererordnung verborgen und da diese dreigliedrige Struktur mit der dazugehörigen übergeordneten 4. Kategorie alle Bereiche der Wirklichkeit durchdringt, finden wir diese gliedernde Ordnungsstruktur auch innerhalb der drei kosmischen Urprinzipien selbst wieder, d.h. Jedem dieser drei Ur-Archetypen wohnt wiederum ein dreigegliedertes polares Spektrum inne.

Wollen wir uns nun die der Wirklichkeit zugrunde liegende Struktur vor Augen führen, brauchen wir die drei, die Wirklichkeit strukturieren den Glieder, Geist (Allbewußte Polarität), Seele (Begrenztbewußte Polarität) und Materie (Unbewußte Polarität) nur noch einmal nach dieser Ordnungsstruktur aufgliedern und in der entsprechenden Reihenfolge übereinander anordnen, so daß wir nun eine Anordnung von zwölf vertikal übereinander angeordneten Bewußtseinsebenen haben.

Auf diese Weise erhalten wir eine perfekt dreigegliederte Anordnung zwischen dem unteren Pol (materielle Welt) und dem oberen Pol (geistige Welt), in der diese beiden Pole, wie auch das dritte, das verbindende Element der Mitte, der Seelenaspekt, in dreigegliederter Anordnung mit ihrer jeweiligen übergeordneten 4. Kategorie übereinander aufgereiht sind und eine Seins-Achse bzw. Seelenachse mit zwölf Ebenen bilden, die wir auch als ontologische Achse bezeichnen (siehe Darstellung auf dem Pergament) – der Begriff „Ontologische Achse“ ist eine wissenschaftliche Bezeichnung für die Seele bzw. Weltenseele.

(…)

Die Ontologische Achse stellt in einer wissenschaftlich-philosophischen, jedoch einfach verständlichen Form das ontologisch aufgefaltete universale Seelenprinzip dar, das als größter gemeinsamer Nenner aller Erscheinungen der Schöpfung bzw. als gemeinsames ontologisches Schöpfungsprinzip (das Ur-Maß der Wirklichkeit) in allen Dingen enthalten ist. Dieses wiederentdeckte Ur-Maß ist der mystische Schlüssel zum Verständnis des Seins und aller kosmischen Gesetzmäßigkeiten, sie zeigt das auf, was als das letzte große Geheimnis der Wissenschaft bezeichnet wird – die Struktur des Bewußtseins, welche das hierarchische Ordnungsprinzip der inneren und äußeren Welten darstellt.

Die Ontologische Achse soll in erster Linie als eine kosmische Zuordnungstabelle verstanden werden, die uns die Möglichkeit gibt, endlich Ordnung in das Wirrwarr der Begriffe und das Chaos der eso- und exoterischen Weltanschauungen zu bringen. Darüber hinaus ist sie uns dabei dienlich, die verschiedensten spirituellen Phänomene – die ja immer Erscheinungsweisen des Bewußtseins sind – sowie auch die großen grundsätzlichen philosophischen Fragen einfach und logisch nachvollziehbar zu erfassen.

Um eine einfache Vorstellung von der Funktion des universalen Seelenprinzips zu gewinnen, sollten wir grundsätzlich die Assoziation zwischen Licht und Bewußtsein her stellen und uns – auf Platons Höhlengleichnis Bezug nehmend – die Ontologische Achse als einen Lichtstrahl (Seelenstrahl) vorstellen, der ähnlich wie bei einem Filmprojektor einer Lichtquelle entspringt und auf eine Leinwand strahlt. Wie das Licht die Informationen aus dem Projektor auf die Leinwand strahlt, so übermitteln die einzelnen Seelen ätherische (geistige) Informationen bzw. Bewußtsein vom kosmischen Pol der Ontologischen Achse in die Lebenswirklichkeit (vom All-Vater zur All-Mutter) zu den einzelnen Erscheinungen der Schöpfung (Pflanzen, Tiere, Menschen usw.).

Jede Einzelseele bildet für sich eine eigene Ontologische Achse, die immer einen individuellen irdisch-körperlichen Koordinatenpunkt als materiellen Pol in der diesseitigen Welt (unbewußte Polarität; Körper/Materie) und einen kosmisch-kollektiven (vgl. das kollektive Unbewußte, C.G. Jung) Koordinatenpunkt als kosmischen Pol im Jenseits (allbewußte Polarität; vollkommener Geist) besitzt, der die Quelle allen Bewußtseins und den Ursprung aller Seelen bildet.

Diesen kosmischen Pol bzw. diese kosmische Lichtquelle der Ontologischen Achse, können wir uns in diesem Vorstellungsmodell der Seele als einen virtuellen Mittelpunkt des Universums vorstellen, dem reinstes ätherisches Licht entspringt und mit dem alle Menschen und alle Lebewesen über ihre Seelen (Seelenstrahlen) verbunden sind. Da diese Quelle kosmischen Allbewußtseins jedoch Raum und Zeit übergeordnet ist, ist sie allgegenwärtig und befindet sich im Kern jedes Wesens – beim Menschen sprudelt sie aus dem Herzen hervor. Das bedeutet, daß sich das Diesseits und das Jenseits in vollkommener Weise durchdringen und eine untrennbare Einheit bilden.

Auf der Ontologischen Achse entspricht die höchste Bewußtseinsebene (9. Dimension) der Lichtquelle des Projektors und die unterste Bewußtseinsebene (der Materiekörper des Materiereichs der 1. Dim.) dem Bild auf der Leinwand. Sämtliche Bewußtseinsebenen der ontologischen Achse zwischen Lichtquelle und Leinwand, die das ätherische Licht auf dem Weg zur Leinwand zu durchdringen hat, haben wir uns als klar abgegrenzte Sphären (Wirkungsbereiche) der Seele mit verschiedenartigen Eigenschaften bzw. Funktionen vorzustellen, in denen, je nach Individualcharakteristik der Einzelseele, verschiedene, unterschiedlich verdichtete, verdrängte oder blockierte archetypische Schwingungsmuster des individuellen Seelenlebens (des Denkens, Fühlens und/oder Wollens) in unterschiedlichen Anordnungen oszillieren. Diese Schwingungsmuster führen je nach individuellem Einzelerleben im harmonischen Fluß des reinen ätherischen Lichtstroms (elektromagnetischer Ätherwind, Prana, Chi, Orgon) zu Aufstauungen und Verdichtungen und gestalten so durch ihren Schattenwurf das Bild auf der Leinwand als das Abbild des jeweiligen individuellen Seelengeschehens.

Ähnlich wie die Höhlenmenschen in Platons Höhlengleichnis, unfähig sich umzuschauen, ihre eigenen Schatten auf der Wand für die einzige Wirklichkeit und somit für furchterregende Wesen halten, schenkt die heute etablierte Wissenschaft einzig und allein dem Schattenbild auf der Leinwand Aufmerksamkeit und erkennt nur dieses als Wirklichkeit an, ohne die Ursache und die wahren Gesetzmäßigkeiten der Entstehung, des Werdens und Vergehens dieses Bildes zu erforschen, geschweige denn zu verstehen. Aufgrund ihrer rein materialistisch-reduktionistischen Sichtweise, vermögen es die etablierten Wissenschaftler nicht, die metaphysischen (feinstofflichen) und transphysischen (spirituellen) Ebenen hinter der materiellen Wirklichkeit, also alle geistig-seelischen Prozesse, die zwischen Leinwand und Lichtquelle geschehen und auf die Bildfläche projiziert werden, sowie die Lichtquelle an sich, wahrzunehmen. Statt dessen versuchen die heutigen Wissenschaftler, und unter diesen vor allem die „Schul“-Mediziner und Gentechnologen, durch Manipulationen an der Leinwand herumzupfuschen, ohne zu bemerken, daß das Bild auf der Leinwand doch nur die unterste Ebene – die Präsentationsebene – der Wirklichkeit, den physisch-chemischen Bereich der grobstofflichen Welt darstellt. Die „Schul“-Mediziner können daher das Wesen des Menschen und die tatsächlichen Ursachen von „Krankheiten“ nicht im geringsten erkennen, sondern nur die äußerlichen Symptome bekämpfen.

Anhand der Ontologischen Achse läßt sich die multidimensionale Licht- bzw. Äthergestalt des Menschen erkennen und es wird klar, daß das Wesen des Menschen sowohl die Bildfläche, als auch die dazwischen liegenden metaphysischen und transphysischen Ebenen und ebenso auch die Lichtquelle selbst (All-Vater; Äther- bzw. Akashafeld als Ur-Quelle des Bewußtseins) umfaßt. Dies führt zu dem logischen Schluß, daß alle Menschen und alles Dasein über das Kosmische Selbst (All-Vater; kosm. Allbewußtsein; 9. Dimension), aus dem alle Seelen hervorgehen, mit dem gesamten Kosmos zu einer Einheit verbunden sind, daß jeder Mensch durch seine individuelle Seele einen Einzelaspekt des kosmischen All-Vaters in der materiellen Welt (1. Bewußtseinsdimension) zum Ausdruck bringt, daß jeder Mensch und jedes Lebewesen somit immer (in jedem Moment) ein von göttlicher Vollkommenheit durchströmtes Wesen ist (erfahrenes Leid durch Krankheit, Unfälle usw. ist immer als Bewußtseinskorrektiv zu sehen – siehe weiter hinten), daß jeder Mensch sein Leben selbst in der Hand hat, daß er für seinen Körper, seine Gesundheit, sein Handeln und sein Schicksal im Rahmen der kosmischen Gesetzmäßigkeiten selbst verantwortlich bzw. mitverantwortlich ist und daß es keine Macht außerhalb seines Selbst, welches Gott ist, gibt.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: