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Allgemeines zur Ontologischen Achse

In Ontologische Achse on 23. Februar 2012 at 17:47

 Wer sich zum erstenmal mit der Ontologischen Achse auseinandersetzt, mag sich fragen, was es zu bedeuten hat, daß darauf die drei unteren Ebenen nicht mit Zahlen, sondern mit den Symbolen der drei grundsätzlichen Zustandsformen des Lichts gekennzeichnet sind.

Die drei unteren, grobstofflichen Ebenen sind deswegen nicht mit Zahlen, sondern mit den Symbolen der drei grundsätzlichen Zustandsformen des Lichts gekennzeichnet, weil es sich bei der Ontologischen Achse (die ja insgesamt die Struktur des gesamten ontologischen Wirklichkeitsspektrums darstellt) um eine aufgefaltete Ordnungsstruktur eines einzigen dreieinigen kosmischen Wirklichkeitsprinzips handelt und daher alle neun Bewußtseinsdimensionen in den drei grobstofflichen Ebenen (die für die dreieinige Wesensgestalt des Lichts stehen) enthalten sind. In diesem Wirklichkeitsprinzip bilden die neun Bewußtseinsdimensionen mit den drei unteren, grobstofflichen Ebenen (in der Zahlenanordnung des nach rechts auf die Seite gekippten Magischen Quadrats – siehe weiter unten) eine untrennbare Einheit, die sowohl materieller als auch geistiger Natur ist. (Anmerkung: In diesem Zusammenhang ist in Erinnerung zu rufen, daß die Quantenphysiker schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts nachgewiesen haben, daß es in der gesamten grobstofflichen Welt des materiellen Universums – Naturreich, Physis – keinerlei Materie im Sinne der „klassischen“ Physik gibt, sondern jegliche Materie allein aus Verdichtungsstufen des Lichts zwischen Welle- und Teilchenaspekt besteht).

Die hier darstellte Ordnung des universellen Seelenprinzips (Ontologische Achse) veranschaulicht also den fundamentalen ontologischen Zusammenhang, daß sich die gesamte geistige Welt im zeitlichen Ablauf in der grobstofflich-physischen Welt des materiellen Universums bzw. in der raum-zeitlichen Wirklichkeit des irdischen Lebens – das Göttliche in der Schöpfung – widerspiegelt. (Anmerkung: In der Darstellung der Ontologischen Achse befindet sich daher zwischen dem Informationskörper und dem Astralkörper eine sogenannte Spiegelebene – siehe Doppellinie). Dieser essentielle ontologische Zusammenhang, mit dem die Ontologische Achse die untrennbare Einheit von geistiger und materieller Welt versinnbildlicht, stellt die bedeutendste ontologische Erkenntnis dar, die es im Rahmen des Studiums der Ontologischen Achse und in der Ontologie zu verstehen und zu verinnerlichen gilt! – dadurch wird der Dualismus, d.h. die Trennung von Mensch und Gott bzw. von irdischer und himmlischer Welt in der Ontologie überwunden.

Durch die Darstellung dieses fundamentalen ontologischen Zusammenhangs unterscheidet sich die Ontologische Achse fundamental von allen anderen bisher bekannten ontologischen Wirklichkeitsmodellen und symbolisiert unter Berücksichtigung des zyklischen In- und Evolutionsprinzips in idealer ontologischer Weise die drei essentiellen Grundannahmen, die dem Gott-, Menschen- und Weltbild und damit der Geistigkeit unserer atlantisch-germanisch-deutschen Vorfahren zugrunde liegen:

 

1. die Grundannahme einer absoluten Gottheit, welche in der gesamten Schöpfung gegenwärtig ist (Göttlichkeit von Mensch und Natur);

2. das Bestreben, den Himmel (das Ideal) auf Erden zu verwirklichen;

3. der nordische Wiedergeburtsglaube.

 

Mit dem wiederentdeckten nordischen Urweistum um das Mysterium der heiligen neundimensionalen ontologischen All-Ordnung (Weltenseele) offenbart sich das Geheimnis des HEILIGEN GRALS, worunter nicht eine kelchartige Schüssel, sondern das dem Wesen des Menschen und dem gesamten Kosmos implizite universelle Seelenprinzip zu verstehen ist – so haben es wirkliche Eingeweihte auch in früheren Zeiten verstanden. (Anmerkung: Der Heilige Gral ist ein ur-europäischer Mythos, dessen Ursprung in der heiligen Weltensäule der Atlanter begründet liegt; die Neun war in den nordischen Kulturen nachweislich schon seit Urzeiten die heiligste Zahl).

 

„… Da ward Erkenntnis mir gegeben,

daß Gott in jedem Menschen ist,

und wir der Becher sind im Leben,

der GRAL – wo Gott Zuhause ist.“

Franziska Laschka

 

Die sieben unteren Ebenen der Ontologischen Achse entsprechen den sieben Chakren des Menschen. Die Chakren sind Energie- bzw. Bewußtseinszentren im feinstofflichen Körper des Menschen, die bestimmte, den Bewußtseinsebenen der Ontologischen Achse entsprechende Aufgaben und Qualitäten besitzen. Die Bewußtseinsebene des Mentalkörpers (4. Dim.) entspricht dem Scheitelchakra, die Ebene des Emotionalkörpers (3. Dim.) dem Stirnchakra (3. Auge), die Ebene des Triebkörpers (2. Dim.) dem Halschakra, die Ebene des Astalkörpers (1. Dim.) dem Herzchakra, die Ebene des Informationskörpers (Welleaspekt des Lichts) dem Solarplexuschakra, die Ebene des Energiekörpers (der „kohärente Zustand“ zwischen Welle und Teilchen) dem Sakralchakra und die Ebene des Materiekörpers dem Wurzelchakra. Der Mensch ist ein multidimensionales göttliches Wesen! Wir unterscheiden zwar ontologisch zwischen drei Formen des ICH, das Niedere Selbst (1. Dim.; das an die Materie gebundene Selbst), das Höhere Selbst (5. Dim.; das jeweils individuelle spirituelle Seelenpotential) und das Kosmische Selbst (9. Dim.; der spirituelle Ursprung aller Seelen; der allbewußte Allvater), jedoch existieren bei allen (lebenden) Menschen alle drei ICH-Formen immer zugleich, wobei es zu bedenken gilt, daß der Körper des Menschen das Spiegelbild seines jeweiligen Seelenlebens darstellt und der Mensch für seine spirituelle Entwicklung und aus kosmischer Sicht auch für seine körperliche Erscheinung prinzipiell selbstverantwortlich ist.

Ebenso gilt es in diesem Zusammenhang zu verstehen, daß der jeweilige Körper des Menschen immer nur eine temporäre Erscheinungsform (Gefährt, Tempel) seines seelisch-geistigen Daseins ist und daß seine spirituelle Seele nach dem Versterben des Körpers solange losgelöst vom irdischen Leben je nach spirituellem Entwicklungsgrad und Karma in niederen oder höheren geistigen Bewußtseinszuständen in der spirituellen Welt existiert, bis die Seele von neuem inkarniert (wobei je nach Karma der Freiheitsgrad der verschiedenen Inkarnationen zu unterscheiden ist).

In den Tod- oder Anderswelten steht das seelisch-geistige Dasein bzw. das spirituelle ICH der verstorbenen Menschen grundsätzlich immer in einem spirituellen Sinnbezug und karmischen Zusammenhang zu ihren jeweiligen individuellen spirituellen Entwicklungsprozessen der Vorleben sowie auch der spirituellen, existentiellen und geistig-kulturellen Entwicklung ihren Nachfahren und ihres Volkes auf der irdischen Daseinsebene. Nach nordisch-atlantischem Religiositätsverständnis sind die Toten den Lebenden immer nahe und umgekehrt die Lebenden den Toten.

Alle Erscheinungsformen der Schöpfung, somit auch alle Menschen, sind immer gottgewollte Erscheinungsformen des einen absoluten dreieinigen kosmischen Seinsprinzips (= All-Vater/All-Mutter/Heiliger- Geist-Prinzip = Gott), ganz gleich, ob sich der einzelne Mensch dessen bewußt ist oder nicht. Jeder einzelne individuelle Mensch besitzt ein multidimensionales Selbst und unterscheidet sich vor allem darin von anderen Menschen, inwieweit er am kosmischen Bewußtseinspotential des kosmischen Allbewußtseins (All-Vater; 9. Dim.) bewußt partizipiert, d.h. inwiefern er bewußt denkt, fühlt und will, bewußt im Sinne des Ganzen entscheidet und handelt (Individualitätsbzw. Individuationsgrad).

 

In diesem Jahrhundert scheint die tiefste Ebene der Natur die Raumzeit und die

unendliche Energie des Quantenfeldes zu sein. Es gibt aber keinen Grund anzunehmen,

daß dort der Urgrund der Realität liegt und daß es nicht noch unzählige

subtilere Ebenen zu entdecken gibt. Es ist tatsächlich möglich, daß die Naturwissenschaft

entdecken wird, daß die Ebene des Geistes und der Materie aus

einem gemeinsamen Urgrund entstehen.“

F. David Peat (Synchronizität, die verborgene Ordnung)

 

Das edle ganzheitliche Gottes-, Menschen- und Weltbild der atlantisch- germanischdeutschen Kultur, das bei den alten Atlantern symbolisch in Form der Weltensäule und von den Germanen als Irminsul bzw. Yggdrasil verehrt wurde und vor einigen hundert Jahren von den Philosophen des Deutschen Idealismus in eine philosophischliterarische Form gefaßt wurde, hat seit der Jahrtausendwende durch die Entdeckung der Ontologischen Achse nun ein solides wissenschaftlich-philosophisches Fundament erhalten.

Seit ca. 150 Jahren maßen sich die Darwinisten an zu behaupten, daß Gott in den Wissenschaften und in der Natur nichts zu suchen habe. Durch die Entschlüsselung des universellen Weltenseelenprinzips erhält die Wissenschaft nun endlich eine spirituelle Grundlage, auf der Gott nun in wissenschaftliches Denken mit einbezogen, ja, zum Haupt-„Gegenstand“ der wissenschaftlichen und philosophischen Forschung wird. Die Ontologische Achse ist das Instrument, auf dem Gott die Partitur der Schöpfung spielt!

 

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