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Das Prinzip des dialektischen Dreischritts

In Grundlagen on 26. Februar 2012 at 13:25

Wir machen einen kurzen Abstecher in die Dialektik, weil deren Verständnis ebenso wie das Wissen um die Archetypen zur Grundvoraussetzung höherer Erkenntnis gehört. Immanuel Kant’s synthetische Denkweise der Synthese zwischen Vernunft und Sinneserfahrung im Erkenntnisprozeß eröffnete in der Philosophie die Perspektive eines die dualistischen Gegensätze auflösenden und zusammenführenden philosophischen Denkens. Kant’s synthetische Denkweise des „sowohl als auch“, die für den deutschen Idealismus bzw. für die deutsche Geistigkeit so charakteristisch ist, wurde bei G.W.F.Hegel zum Ausgangspunkt für eine neue dreigegliederte Gedankenkette (Triade), für den in der Dialektik seit Hegel charakteristisch angesehenen Dreischritt von der These über die Antithese zur Synthese. Das Wissen um den dialektischen Dreischritt ist von grundsätzlicher Bedeutung sowohl für das Verständnis Deutscher Geistigkeit als auch, um die Beschaffenheit von Wirklichkeit tiefgründig erfassen zu können.

Der Dreischritt der Hegelschen Dialektik ist eine Denk- bzw. Erkenntnismethode, die in der Vorstellung gründet, daß ein neuer Gedanke (Idee, Erfindung, Denkweise) in der Regel auf der Grundlage anderer, früher geäußerter Gedanken hervorgebracht wird, wodurch ein Spannungsfeld (Widerspruch) zwischen den beiden entgegengesetzten Denkweisen entsteht, das wiederum durch einen dritten Gedanken aufgehoben wird, der die beiden vorhergegangenen Standpunkte zur Synthese führt, indem er das jeweils Beste beider bewahrt, der aber im dialektischen Prozeß wieder zu einer These wird, auf den eine erneute Antithese folgt. Hegel verstand also Vernunft bzw. Erkenntnisfähigkeit nicht als etwas Statisches, sondern als etwas Dynamisches, das sich allmählich Schritt für Schritt entwickelt.

F.W. Schelling, welcher in der Dialektik nicht nur eine Methode sah, sondern darin – wie auch die kosmoterische Ontologie (Kosmoterik) das Grundprinzip realer Entwicklungen und Seinsordnungen erkannte, verband das Wort Dialektik als erster noch vor Hegel mit dem dialektischen Dreischritt. Schelling, der die Trennung von Geist und Materie gänzlich überwand, sah die Natur als eine lebendige Wirklichkeit, die aus sich selbst wirksam ist und ihre Erscheinungsweisen (Naturprodukte) in einem abgestuften dynamischen Entwicklungsprozeß von der leblosen Natur zu komplizierteren Lebensformen hervorbringt, in dem die Prinzipien der Polarität und der Steigerung wirken. Dabei unterscheidet Schelling zwischen der Natur als hervorgebrachtes Objekt und der Natur als produktiv gestaltendes Subjekt und betrachtet das gesamte Naturgeschehen als einen dialektischen Prozeß des Werdens, durch den sich das Göttliche in einem fortwährenden Schöpfungsprozeß manifestiert. Doch Schelling’s Philosophie, in der das Wesen des Deutschen Idealismus in ganz besonders charakteristischer Weise zum Ausdruck kommt, wurde nur von den wenigsten verstanden.

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Die Beschreibung der einzelnen Ebenen der Ontologischen Achse

In Ontologische Achse on 26. Februar 2012 at 12:39

Die zwölf Ebenen der Ontologischen Achse gliedern sich in drei grobstoffliche bzw. physische (unten), in vier feinstoffliche bzw. metaphysische (in der Mitte) und fünf rein spirituelle bzw. transphysische Bewußtseinsebenen (oben) auf. Die höchste Bewußtseinsebene der Ontologischen Achse (9. Dimension, allbewußte Polarität) ist die Bewußtseinsebene des kosmischen Allbewußtseins, welche als geistiger Quell allen Bewußtseins und aller Schöpfung jenseits von Raum und Zeit besteht und sämtliche Geschehnisse der Wirklichkeit aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und damit auch alle raum-zeitlichen, diesseitigen Erscheinungsformen in geistiger Form enthält („Akashachronik“). Diese absolute Instanz allbewußten Geistes ist das Dasein des himmlischen All-Vaters, der das transzendente, kollektive Kosmische Selbst allen Seins ist und mit seinem ätherischen (geistigen) Bewußtseinslicht die gesamte Schöpfung – das Dasein der göttlichen All-Mutter – durchdringt.

(Anmerkung: Ohne das Dasein der raumzeitlichen materiellen Erscheinungswelt, der göttlichen All-Mutter [= immanenter Gottesaspekt], wäre das transzendente Dasein des himmlischen All-Vaters ohne jeglichen Sinn, weil die Schöpfung ansonsten nicht möglich wäre – beide bedingen sich im Rahmen des absoluten Schöpfungsprinzips gegenseitig! Der All-Vater ist in der All-Mutter [in den Erscheinungen der Schöpfung immanent allgegenwärtig], ebenso wie die All-Mutter im All-Vater [potentiell in transzendenter Weise] ist.)

Der allbewußte kosmische All-Vater ist über alle Zeiten im Entstehen, Werden und Vergehen aller Schöpfung gegenwärtig, er erfährt sich in ihren Erscheinungsformen und Prozessen selbst. Der kosmische All-Vater ist in allem, was ist, er ist alles, was einst war, was ist und was jemals sein wird, er ist mit allem eins – er ist die absolute Subjektivität (die Einheit von Subjekt und Objekt) und die absolute Individualität (das absolute ungeteilte Eine). In den esoterischen Wissenschaften wird die Bewußtseinsebene des kosmischen Allbewußtseins (All-Vater) auch als kosmisches Akashafeld bzw. als Akashachronik bezeichnet (Akasha = Äther = Geist), das alle Informationen des Universums aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft enthält. Alles Existierende, der gesamte Schöpfungsprozeß mit all seinen vielfältigen geistigen und materiellen Erscheinungsformen, ist Ausdruck des Denkens, Fühlens und Wollens dieser absoluten Instanz allbewußten Geistes, des kosmischen Allbewußtseins, welcher der All-Vater ist.

Die Bewußtseinsebene des allbewußten kosmischen Allvaters (des kosmischen Allbewußtseins) ist die Basis unseres Ich-Bewußtseins (das Kosmische Selbst), sie ist der von den Gefühlsstürmen des Alltagsdaseins freie, unzerstörbare, wie ein Fels in der Brandung stehende Punkt in unserem tiefsten Innern, der als strahlender Juwel das ruhende Zentrum unseres Bewußtseins bildet. Diese höchste Bewußtseinsebene (9. Dimension) ist der kosmische Pol der Ontologischen Achse, an dem alle einzelnen Seelen miteinander in einem Punkt verschmelzen. Dieser Punkt ist der dynamische spirituelle Mittel- und Ausgangspunkt aller sichtbaren wie auch aller unsichtbaren Schöpfung.

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Ontologische Aufschlüsselung der Atlantischen Weltensäule

In Irminsul, Ontologische Achse on 26. Februar 2012 at 12:17

Der universal gültigen Wirklichkeit im Spannungsfeld der Polarität von Geist und Materie (Himmel und Erde) – das die atlantische Weltensäule als Symbol der Weltenseele darstellt – liegt eine absolute, allgemein gültige Ordnung als absolute Seinsgrundlage zugrunde, die alles Offenbarte und auch alles Verborgene durchdringt, zu der alles Relative in einer bestimmbaren Beziehung steht und die für alles Sein als wahres Maß und oberstes Gesetz gültig ist! Wie Platon überliefert, haben schon die alten Atlanter ihre Gesetze von der Heiligen Weltensäule abgeleitet, sie standen daher darauf geschrieben.

Im Spannungsfeld der Geist-Materie-Polarität liegt das größte Geheimnis der Schöpfung als ein einfacher Meßstab verborgen, hier finden wir das Maß aller Dinge, das seit Urzeiten den Inhalt der großen Mysterien bildet! Dieses Maß läßt sich auf einfache Weise philosophisch aus der Beziehung der beiden Pole von Geist und Materie (Himmel und Erde) ableiten, es ist nichts anderes als die aufgegliederte Verbindungsachse zwischen diesen beiden gegensätzlichen Polen der Wirklichkeit – die Geist-Materie-Polarität birgt es als Meßstab der Wirklichkeit in sich!

Dank des Privilegs des Überblicks über viele Jahrtausende Kultur-, Religions- und Philosophiegeschichte sowie der Erkenntnisse der neueren Mythen-, Seelen- und Bewußtseinsforschung (seit C.G. Jung) um das innere seelisch-geistige Wesen der Menschennatur ist es heute möglich, auch die kultischen Figuren und Symbole (All-Vater, All-Mutter, Jahresgott, Sonne, Mond, Himmel, Erde usw.), die im nordischeuropäischen Raum seit frühester Zeit neben der Weltensäule (Sonnensäule, Himmelsstütze, Irminsul, Yggdrasil) religiöse Verehrung finden, ontologisch zuzuordnen, so daß sich das Gott-, Welt- und Menschenbild unserer atlantisch-germanischen Vorfahren in einer zeitgemäßen, wissenschaftlichphilosophischen Form herausarbeiten läßt.

Vorbedingung dafür ist jedoch das Vorhandensein des grundlegenden Weltengerüsts, d.h. die Erarbeitung der tatsächlichen ontologischen Struktur der Weltenseele (Ontologie = die Wissenschaft vom Sein und dessen dimensionalen Aufbau).

Mit der Erkenntnis der drei kosmischen Urprinzipien ist es nun möglich, das urnordische Heiligtum der Weltensäule (Weltenseele) ontologisch weiter aufzuschlüsseln und in seiner gesamten dreigliedrigen Struktur darzustellen. Hierbei gilt es jedoch zu berücksichtigen, daß die grundlegende dreigliedrige Struktur des Geist/Körper/Seele-Prinzips, die sich in allen Erscheinungen der Schöpfung widerspiegelt, immer durch eine übergeordnete vierte Kategorie geistig-informativer Art ergänzt wird, welche diese dreieinige Struktur als ihre drei Erscheinungsweisen, ihre drei Phasen oder dgl. enthält.

So, wie sich die nordischen Götterwelten und alle Ablegerreligionen der nordisch-atlantischen Sonnen- und Säulenreligion in jeweils drei archetypische Götter aufgliedern, von denen immer einer für die qualitativen Attribute des Vater-Gottes (Wille-Macht-Aspekt), der Mutter-Göttin (Weisheits- bzw. Fruchtbarkeitsaspekt) und des Sohn-Gott (Liebes- bzw. Kohärenzaspekt) steht, so finden sich die Archetypen des kosmischen Dreiklangs auch im Wesen der Familie in Form von Vater, Mutter und Kind wieder. Wobei hier die Idee und das Wesen der Familie die vierte, übergeordnete Kategorie bildet und als Vierheit die Ganzheit bzw. die Einheit ausmacht – das Ganze ist mehr als die Summe seiner (drei) Einzelglieder!

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Die Dreiheit in der Chemie – Dr. P. Plichta zum Periodensystem

In Kosmoterik in der Praxis on 25. Februar 2012 at 14:07

Das erste Element „Wasserstoff“ hat nur ein Proton, das zweite Element „Helium“ zwei Protonen, das nächste Element „Lithium“ drei Protonen, und die Kette setzt sich dann fort bis zum Element 83, danach ist der Spaß vorbei, da mit dem Element 84 nur noch instabile Elemente kommen.

Die Tatsache, dass das Periodensystem auf Zahlen aufgebaut ist, ist den Forschern, so Dr. Plichta, bis heute nicht zu Bewusstsein gekommen.

Denn hätten sie sich damit beschäftigt, wäre ihnen aufgefallen, dass das Element 43 und das Element 61 überhaupt nicht existiert und man wäre dann vielleicht auf die Idee gekommen, von der Anzahl der Elemente „83“ die beiden fehlenden Elemente 43 und 61 abzuziehen und wäre dann zu einer Anzahl 81 gelangt. Und 81 ist das Produkt von 3 mal 3 mal 3 mal 3, also 3 hoch 4.

Da hätte die Möglichkeit bestanden, eine Parallele zum Bau der Atome zu entdecken, denn jedes Atom kann nur aus drei verschiedenen Teilchen bestehen: der Kern besteht aus Proton und Neutron und die Elektronen kreisen um dieses System herum, so dass die Anzahl der Kernteilchen auf der Zahl 3 beruht, und die Elektronen selbst haben Eigenschaften, die als vierfach zu bezeichnen sind, das nennt man heute Quantenzahl.

Die Anzahl der Quantenzahlen eines Elektrons wurden ursprünglich mit der Zahl 3 verbunden, dem Hauptquantum, dem Nebenquantum und dem magnetischen Quantum.

Prof. Wolfgang Pauli, einer der bedeutendsten Physiker zur Zeit der Entwicklung der Atombombe, glaubte, dass das nicht überschritten werden könne, da er als Mensch trinitarisch dachte, dass also in der Welt alles dreifach sei.

Erst als ein Wissenschaftskollege die Quantenzahl durch den Spin vierfach dachte, wurde Pauli vom Tertianer im Sinne Keplers zum Quartianer im Sinne von Fludd. Robert Fludd wiederum bezog sich in seinem Hauptwerk Utriusque cosmi maioris scilicet et minoris Metaphysica, physica atque technica Historia auf Hermes Trismegistos in der Übersetzung des Asclepius und regte den Beuys Schüler Anselm Kiefer zu seinem Werkzyklus „Robert Fludd“ an.

Die Tatsache, dass das Periodensystem in Wahrheit aus 81 Elementen besteht, ist schon deswegen wichtig, weil die Zahl 81 ein schier unglaubliches Geheimnis birgt. Ihr Kehrwert beträgt nämlich 0,012345679…, eben genau jene Zahl, die Dr. Plichta auf dem Primzahlkreuz als Differenzen entdeckt hat.

Bei diesem periodischen Dezimalbruch fehlt die Ziffer 8. Dieses Dilemma konnte Dr. Plichta mithilfe einer Idee des französischen Mathematikers Cauchy beseitigen. Der periodische Dezimalbruch lässt sich nämlich in einen unendlichen Dezimalbruch verwandeln 0,0123456789(10)(11)(12)…, bei dem die Zahlen größer als 9 mit Klammerausdrücken geschrieben werden müssen. Im Kehrwert der Anzahl der stabilen Elemente 81 = 34 steckt dezimal die gleiche Ordnung, die wir auf dem Primzahlkreuz als Abstände für die Quadrate der Primzahlzwillinge nachgewiesen hatten.

Quelle: RheingoldBlog.wordpress.com

Allgemeines zur Ontologischen Achse

In Ontologische Achse on 23. Februar 2012 at 17:47

 Wer sich zum erstenmal mit der Ontologischen Achse auseinandersetzt, mag sich fragen, was es zu bedeuten hat, daß darauf die drei unteren Ebenen nicht mit Zahlen, sondern mit den Symbolen der drei grundsätzlichen Zustandsformen des Lichts gekennzeichnet sind.

Die drei unteren, grobstofflichen Ebenen sind deswegen nicht mit Zahlen, sondern mit den Symbolen der drei grundsätzlichen Zustandsformen des Lichts gekennzeichnet, weil es sich bei der Ontologischen Achse (die ja insgesamt die Struktur des gesamten ontologischen Wirklichkeitsspektrums darstellt) um eine aufgefaltete Ordnungsstruktur eines einzigen dreieinigen kosmischen Wirklichkeitsprinzips handelt und daher alle neun Bewußtseinsdimensionen in den drei grobstofflichen Ebenen (die für die dreieinige Wesensgestalt des Lichts stehen) enthalten sind. In diesem Wirklichkeitsprinzip bilden die neun Bewußtseinsdimensionen mit den drei unteren, grobstofflichen Ebenen (in der Zahlenanordnung des nach rechts auf die Seite gekippten Magischen Quadrats – siehe weiter unten) eine untrennbare Einheit, die sowohl materieller als auch geistiger Natur ist. (Anmerkung: In diesem Zusammenhang ist in Erinnerung zu rufen, daß die Quantenphysiker schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts nachgewiesen haben, daß es in der gesamten grobstofflichen Welt des materiellen Universums – Naturreich, Physis – keinerlei Materie im Sinne der „klassischen“ Physik gibt, sondern jegliche Materie allein aus Verdichtungsstufen des Lichts zwischen Welle- und Teilchenaspekt besteht).

Die hier darstellte Ordnung des universellen Seelenprinzips (Ontologische Achse) veranschaulicht also den fundamentalen ontologischen Zusammenhang, daß sich die gesamte geistige Welt im zeitlichen Ablauf in der grobstofflich-physischen Welt des materiellen Universums bzw. in der raum-zeitlichen Wirklichkeit des irdischen Lebens – das Göttliche in der Schöpfung – widerspiegelt. (Anmerkung: In der Darstellung der Ontologischen Achse befindet sich daher zwischen dem Informationskörper und dem Astralkörper eine sogenannte Spiegelebene – siehe Doppellinie). Dieser essentielle ontologische Zusammenhang, mit dem die Ontologische Achse die untrennbare Einheit von geistiger und materieller Welt versinnbildlicht, stellt die bedeutendste ontologische Erkenntnis dar, die es im Rahmen des Studiums der Ontologischen Achse und in der Ontologie zu verstehen und zu verinnerlichen gilt! – dadurch wird der Dualismus, d.h. die Trennung von Mensch und Gott bzw. von irdischer und himmlischer Welt in der Ontologie überwunden.

Durch die Darstellung dieses fundamentalen ontologischen Zusammenhangs unterscheidet sich die Ontologische Achse fundamental von allen anderen bisher bekannten ontologischen Wirklichkeitsmodellen und symbolisiert unter Berücksichtigung des zyklischen In- und Evolutionsprinzips in idealer ontologischer Weise die drei essentiellen Grundannahmen, die dem Gott-, Menschen- und Weltbild und damit der Geistigkeit unserer atlantisch-germanisch-deutschen Vorfahren zugrunde liegen:

 

1. die Grundannahme einer absoluten Gottheit, welche in der gesamten Schöpfung gegenwärtig ist (Göttlichkeit von Mensch und Natur);

2. das Bestreben, den Himmel (das Ideal) auf Erden zu verwirklichen;

3. der nordische Wiedergeburtsglaube.

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Die Irminsul – Die Bedeutung des ältesten Sinnzeichens europäischer Religiosität

In Irminsul on 23. Februar 2012 at 17:31

Wie wir den Überlieferungen entnehmen können, sind die beiden höchsten Sinnbilder der nordischen Atlanter die Sonne und die Weltensäule, die der Germanen die Sonne und die Irminsul (All-Säule) bzw. die Yggdrasil (Weltesche, Weltenbaum, Sonnenbahn-Dreh-Säule), wobei sich die Germanen ihre heilige Säule vorwiegend als Baum (Lebensbaum) vorstellten. Die Baumverehrung der Germanen gilt jedoch grundsätzlich demselben kosmischen Prinzip wie die Verehrung der Weltensäule bei den Atlantern, nämlich der Weltenachse bzw. Weltenseele. Auch die Obelisken in Ägypten, die Totempfähle der nordamerikanischen Indianer, der Weltenbaum der Maya, der Lebensbaum der Kabbala, der griechische Säulenkult, der im Deutschen Kulturraum weitverbreitete Maibaum und auch der in vielen Teilen der Welt verbreitete Weihnachtsbaum gehen alle auf den gleichen Kultus zurück und stehen symbolisch für das Prinzip der Weltensäule, die auch als Himmelssäule, Himmelsstütze, Weltenachse oder Weltenseele bezeichnet wird.

Doch welche grundsätzliche Idee steckt hinter der Verehrung der Weltenseele/Weltensäule?

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Gedanken über das Absolute

In Grundlagen on 23. Februar 2012 at 17:10

Der Mensch ist ein zum selbständigen Denken und Empfinden befähigtes und, schon weil er dies erkennt, auch ein erkennendes Wesen. Bei genauer Betrachtung wird ersichtlich, daß Gedanken und Erkenntnisse in verschiedener Weise voneinander abhängig sind, einander bedingen und dabei gewissen Gesetzen folgen, die sich auf das kosmische Gesetz von Ursache und Wirkung zurückführen lassen. Nur indem der Mensch dieses Kausalgesetz in seinem Denken, Fühlen und Wollen anwendet, vermag er sich im Leben zu orientieren und in seiner Entwicklung voranzuschreiten. Fortgeschrittenes Denken, Fühlen und Wollen führt zu der Erkenntnis, daß allen einzelnen Ursachen und Wirkungen eine vorausgehende Gesamtursache zugrunde liegt, eine Urkraft und Uridee als Urgrund allen Daseins, der nicht von etwas anderem abhängig, verursacht oder bestimmt sein kann, sondern der als höchste Form des Seins, als oberste Instanz alles andere bewirkt, von dem alles andere abhängig und dadurch begrenzt ist, der selbst aber in Raum, Zeit und Idee grenzenlos ist, der das höchst denkbare und damit das von höchstem Sinn, größter Liebe und Weisheit erfüllte, dasallbewußte, das unendliche, allumfassende und ewige Absolute ist – das Gott ist.

Weil alles Materielle stets beschränkt ist, sollte man annehmen, daß dieses Absolute rein geistiger Natur ist. Doch als Allerhöchstes, das sich überhaupt denken läßt, muß es in jeder Beziehung vollkommen und ohne Mangel sein, denn hätte es irgendeinen Mangel, könnte es nicht das Absolute sein. Das bedeutet, daß das Absolute nicht nur etwas Gedachtes, eine theoretische Abstraktion, sondern etwas wahrhaftig Existierendes sein muß, das als allumfassende absolute Einheit des Seins auch die materielle Erscheinungswelt und damit auch die Dinge und Prozesse des ganz realen Lebens und auch die scheinbar unvollkommenen Dinge mit einschließen muß!

Das Absolute – die allerhöchste absolute Einheit – umfaßt somit sämtliche geistigen, seelischen und physischen Bereiche und Erscheinungsweisen des Daseins, d.h. Gott ist nicht nur Geist, Gott ist die Dreieinheit aus Geist, Körper und Seele, Gott ist das Sein in seiner Ganzheit und Allumfassendheit!

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Herleitung der drei kosmischen Urprinzipien

In Grundlagen on 23. Februar 2012 at 16:56

Um dem Wesen der atlantisch-germanisch-deutschen Geistigkeit, Weltanschauung und Kosmologie und damit dem spirituellen Daseinsprinzip, welches das Deutschtum in seinem innersten Wesenskern ausmacht, tiefer auf den Grund gehen zu können, gilt es, die Weltensäule auf ihre innere Ordnung zu untersuchen. Als erstes sind dafür die der Weltenseele immanenten heiligen Urprinzipien herauszuarbeiten.

Die Weltensäule (Weltenseele) steht für die Verbindungsachse zwischen den beiden gegensätzlichen Polen Himmel (Geist) und Erde (Materie), sie ist das Symbol der Einheit von spiritueller und materieller Welt – der Einheit von Mensch und Natur mit Gott.

Aus philosophischer Sicht stellt die Weltenseele das kosmische Spannungsfeld dar, das sich zwischen den beiden antagonistischen Polen der Wirklichkeit, Geist und Materie (Geist-Materie-Polarität), und damit über das gesamte Wirklichkeitsspektrum der Schöpfung erstreckt. Die Weltenseele ist daher für jegliche tiefergehenden ganzheitlich-philosophischen Betrachtungen als ontologische Leitvorstellung grundlegend! (ganzheitlich = auch die spirituellen Welten und kosmischen Gesetzmäßigkeitenmit einbeziehend).

Die gesamte Schöpfung in ihrer unendlichen Vielfalt ist aus dem absoluten Urprinzip der Beziehung von Geist und Materie hervorgegangen, sie ist ein Prozeß von Involution und Evolution, von Materialisierung und Vergeistigung, welcher innerhalb der Geist-Materie-Polarität abläuft und nach den universalen Gesetzmäßigkeiten geschieht, die in diesem grundlegenden Polaritätsprinzip immanent enthalten sind und aus diesem abgeleitet werden können, wie z.B. das Gesetz von Ursache und Wirkung, das Gesetz des Rhythmus, das Gesetz der Resonanz, des Karmas, der Reinkarnation usw.

Dieses polare Prinzip spiegelt sich in allen Dingen der Schöpfung wider, denn, da alles, was existiert, aus diesem Urprinzip entstanden ist, ist es auch in allem enthalten. Die kosmischen Urprinzipien, die dem Spannungsfeld der Geist-Materie-Polarität (= Weltenseele) innewohnen, leiten sich aus der kosmischen Beziehung ab, die zwischen den drei Wirklichkeitskategorien Geist, Materie und Seele besteht und entsprechen deren archetypischen Daseinsqualitäten. Nachfolgend die Herausarbeitung der drei kosmischen Urprinzipien der nordischen Kosmologie und der ewig gültigen Schöpfungsordnung – hier bewegen wir uns im Urquellbereich philosophischer Erkenntnisfindung:

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Albert Schweitzer über die Kulturweltanschauung

In Kulturweltanschauung on 23. Februar 2012 at 16:36

 In dem nachfolgenden Auszug aus Dr. Albert Schweitzers (1875-1965) Werk „Kulturphilosophie – Verfall und Wiederaufbau der Kultur“ wird sehr deutlich beschrieben, wie eine künftige Weltanschauung aussehen muß, damit sie heilsspendend auf alle Völker ausstrahlen kann. Mit der Entwicklung und Entdeckung der Kosmoterik ist ein großer Schritt zum versöhnlichen Verständnis der Kulturen und Rassen gemacht. Es gilt nun diese Erkenntnisse zu verinnerlichen und ihre Gesetzmäßigkeiten dann auch in der äußeren Welt zu erkennen.

Was die Kosmoterik fordert ist nichts anderes als Albert Schweitzers Kulturweltanschauung.

Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Begriff „Rationalismus“ geworfen. Leider wird dieser von den meisten immer noch nicht richtig verstanden und fälschlich als stumpfer Materialismus interpretiert. Ebenso wie der Glaube nicht im Gegensatz zur Wahrheit steht, so steht der echte Rationalismus, genau wie der echte Humanismus (nicht das was heute dafür ausgegeben wird!) nicht im Gegensatz zur menschlichen Realität, sondern entspricht ihr im höchsten Maße.

 

Albert Schweizter:

Welche Bedingungen hat eine Weltanschauung zu erfüllen, um Kulturweltanschauung sein zu können?

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