Einigkeit und Recht und Freiheit

Was sind Dualisten?

In Grundlagen on 3. Juni 2011 at 09:10

Die vielen Mißverständnisse um den Begriff „Dualismus“ gilt es aufzulösen.

Dualisten sind Menschen, die sich die spirituelle Ganzheit des Lebens – also die die Einheit von spiritueller und materieller Welt – nicht vorstellen und nicht als Lebenswirklichkeit erkennen können. Sie denken und empfinden nicht nur Gott und Mensch bzw. Gott und Natur getrennt voneinander, sondern neigen auch ansonsten in ihrem ganzen Denken und Wahrnehmen zur Weltenspaltung (= Dualismus). Solche Leute machen sich z.B. für personalen Gottesglauben (für einen vom Mensch getrennten Gott) stark, da sie die göttliche Stimme bzw. den kosmischen Geist in sich selbst nicht erkennen können bzw. nicht wahrhaben wollen (verdrängen). Es gibt auch Dualisten (und das sind sogar die meisten), die verneinen jegliche Gottesvorstellung und erkennen nur das Materielle als einzige Wirklichkeit an. Solche Menschen halten das Leben für unvollkommen und vom Zufall bestimmt, da sie den göttlichen Geist bzw. die kosmische Ordnung in den Erscheinungen des Lebens nicht zu erkennen imstande sind. Diese materialistisch gesinnten Menschen sind dann meist auch Vertreter von Ideen wie Multikultur, Laizismus und weltlichem Humanismus, Sozialismus oder Kapitalismus, politischen Parteien (Spaltung des Volkes), Gentechnologie und der Atomkraftnutzung. Solche Leute denken auch in den beschränkten Kategorien von schwarz/weiß, gut/böse bzw. Politisch links/rechts und ihnen ist nichts wirklich heilig (= ganz) – weil sie die Einheit des Seins und den höheren kosmischen Plan bzw. Geist im Hintergrund der Schöpfung und somit auch die spirituelle Gerechtigkeit im Leben (Gesetz des Karmas) nicht erkennen können. Besonders den materialistisch gesinnten Dualisten fehlt somit das Urvertrauen ins Leben bzw. in den gottgewollten Schöpfungsprozeß. Sie haben daher ein negatives Weltbild, ihr Denken und Empfinden ist von spiritueller Ohnmacht geprägt und sie tendieren zum materialistischen Besitz- und Genuß-Menschen sowie auch zu Egoismus. Ihre Sehnsucht nach Einheit und Gerechtigkeit kompensieren die materialistisch gesinnten Dualisten mit ihrem Streben nach totaler Gleichmacherei. Das Konzept der Eine-Welt-Regierung ist für sie daher das Ideal!

Das dualistische Denken ist vor allem charakteristisch für die jüdische Kultur, das paulinistische Christentum und den Islam, ebenso für Sozialisten (= Materialisten), Machos und Radikalfeministinnen und all die Menschen, welche die ganzheitlich-spirituelle Einheit des Lebens und damit auch die tatsächlichen Möglichkeiten und Qualitäten sowie die wirkliche Schönheit und Faszination des Lebens gar nicht erkennen können. Dualisten sind also Menschen mit beschränktem Wahrnehmungsvermögen. Auch unter den deutschen Patrioten gibt es heute noch viele Menschen, die dualistische Grundhaltungen vertreten wie z.B. Trennung von Mensch und Gott; personaler Gottesglaube; Denken in den Kategorien von gut und böse bzw. politisch „links“ und „rechts“; Laizismus, Sozialismus, Materialismus, Darwinismus, Nationalismus*, Biologismus, Rassismus, UFO- und Flugscheiben-Glaubem bzw. „Dritte-Macht“-Erlösungs-Glaube (Anmerkung: Die warten wie die Juden auf ihren Erlöser) usw. Auch die Befürwortung der Gentechnologie und der Atomkraftnutzung ist den dualistischen Grundhaltungen zuzuordnen, denn diese entspringt einer extrem materialistischen Denkweise, welche sowohl den göttlichen Geist im Kosmos (kosmischer Plan, göttlicher Wille) als auch die darin potentiell vorhandenen Möglichkeiten sinnvoller Techniknutzung (z.B. FREIE ENERGIE) total verkennt, sogar verachtet und dem Leben und der Natur großen Schaden zufügt.

(*Anmerkung: Der Nationalismus ist im Vergleich zur REICHSIDEE als dualistisch zu bewerten, da ihm das die Staaten und Völker vereinende höhere spirituelle Element fehlt und es durch ihn zur Isolierung bzw. Trennung einzelner Staaten kommt.)

In Esoterikkreisen und von philosophisch ungebildeten Menschen hört man ab und zu die Behauptung, wir würden in einer „dualistischen Welt“ leben, doch dabei wird meistens „dualistisch“ mit „polar“ verwechselt. Denn die Bezeichnung „dualistisch“ ist kein ontologischer oder gar physikalischer Begriff, sondern impliziert immer eine philosophische Bewertung. Anders verhält es sich mit der Bezeichnung „polar“, denn schon für jedes Kind ist zu erkennen, daß alles in der Welt einen Gegenpol bzw. Antagonisten hat, also polar ist, wie z.B. oben/unten, links/rechts, heiß/kalt, schön/häßlich usw. – und die Welt in der wir leben erstreckt sich im polaren Spannungsfeld von Geist und Materie, wobei diese Polarität für einen ganzheitlich-spirituell empfindenden Menschen (Nicht-Dualisten) als eine untrennbare, zusammengehörige Einheit zu erkennen gilt. Man kann also die Welt, irgendwelche Dinge oder die gesamte Wirklichkeit durchaus als dualistisch betrachten und als solche bewerten, doch ist dies in jedem Fall eine von der jeweiligen Wahrnehmung abhängige Einschätzung und das Zeugnis der eignen dualistischen Denkhaltung.

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